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Stiftung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte
Ein weiterer Zweck der Vereinigung Nordwestdeutscher Augenärzte (seit 1996 Vereinigung Norddeutscher Augenärzte) ist die Einrichtung einer Stiftung zur Verleihung des ”Hans-Sautter-Preises”. Von den Ersparnissen des V. Kongresses der Europäischen Ophthalmologischen Gesellschaft, der im April 1976 in Hamburg unter der Leitung von Professor Dr. Sautter stattfand, und aus Überschüssen der Tagungen der Vereinigung Nordwestdeutscher Augenärzte wurde im Juni 1981 eine rechtsfähige Stiftung gegründet, die von der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung in Hamburg verwaltet wird. Das Grundkapital beträgt seit 1990 DM 100.000,--. Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist es, wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Ophthalmologie zu fördern. Der Personenkreis ist auf Ärzte beschränkt, die im Gebiet der Vereinigung tätig sind. Nach seinem Stifter trägt der Preis seit 1985 die Bezeichnung ”Hans-Sautter-Preis”. Dieser Preis wurde erstmals 1982 im Rahmen einer akademischen Feierstunde anläßlich des 70. Geburtstages von Professor Dr. Sautter verliehen. Danach alle 2 Jahre (mit Ausnahmen) auf den Tagungen der Vereinigung. Bisherige Preisträger sind: 37. 1982 H. Treumer/Kiel Silikon-Permanent-Kontaktlinsen zur optischen Korrektion der Aphakie. Habilitationsschrift, Kiel 1981 38. 1983 H. Mühlendyck/Göttingen Ringbinden- und Serpentinfasern in den äußeren Augenmuskeln des Menschen, Lichtmikroskopische und elektronenmikroskopische Untersuchungen. In W. Doerr H. Leonhardt, Normale und Pathologische Anatomie Bd. 39, Thieme-Verlag Stuttgart 1980 39. 1985 C. Eckardt/Hamburg Transklerale Magnet-Fixierung der Netzhaut bei komplizierter Amotio.Klin. Mbl. Augenheilk. 185 (1984) 296 40. 1987 R. Guthoff u. J. Jörgensen/Hamburg Long Term Follow-up in Patients with Spontanous AV - Fistulas Affecting the Orbit. Orbit 6,4 (1987) 229, Aelus-Press Amsterdam 41. 1989 M. Böhnke/Hamburg Konservierung von Spendergewebe für die perforierende Keratoplastik in der Organkultur. Habilitationsschrift, Hamburg 1987 42. 1991 K. Lucke/Lübeck Silicone Oil in the Treatment of Complicated Retinal Detachments Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990 43. 1993 J. Roider/Lübeck Histologie von Netzhautläsionen nach selektiver Mikrokoagulation des retinalen Pigmentepithels Ophthalmologe 90(3): 274- 278, 1993 44. 1995 U. Steinhorst/Wiesbaden Aclacinomycin A zur Prophylaxe der Proliferativen Vitreoretinopathie (PVR) Investigative ophthalmology 1993 Invest. Ophthalmol. Vis. Sci. 34, 1753-1760, 1993 45. 1996 U. Schmidt-Erfurth/Lübeck Vascular Targeting in Photodynamic Occlusion of subretinal vessels Ophthalmology Seite 101: 1953-1961, 1994 47. 1998 K. Engelmann/Hamburg A sensitive method for the quality of organ culture media and of individual medium components in a corneabank Gräfes Archiv 236, Seite 312-319, 1998 48. 1999 B. Wiechens/Kiel Untersuchungen zur Retinotoxizität freier und liposomeninkorporierter Fluorochinolone nach intravitrealer Injektion Habilitationsschrift, Kiel 1998 50. 2001 H. Hoerauf/Lübeck Slit-lamp adapted optical coherence tomography of the anterior segment Gräfes Archiv 238, Seite 8-18, 2000 52. 2003 A. Thale/Kiel Untersuchungen zur Pathogenese des Neovascularisationsglaukoms Habilitationsschrift, Kiel 2002 September 2003 D. Utermann, Hamburg D. v. Domarus, Hamburg Satzung der Stiftung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte geänderte Fassung vom 01.06.1996 Präambel Von den Ersparnissen des V. Europäischen Ophthalmologenkongresses, der 1976 in Hamburg stattgefunden hat, und denjenigen der Tagung der Vereinigung Nordwestdeutscher Augenärzte wird ein Betrag zur Förderung wissenschaftlicher Arbeit in Form einer Stiftung zur Verfügung gestellt. Diese Stiftung ist mit einem Vermögen von insgesamt DM 65.000,-- (DM 48.000,-- V. Europäischer Ophthalmologenkongress; DM 17.000,-- Vereinigung Nordwestdeutscher Augenärzte) ausgestattet. Dieser Kapitalgrundstock (Grundkapital seit 1990 DM 100.000,--) darf nicht angegriffen werden. Zur Erreichung des Stiftungszweckes dienen grundsätzlich nur die Zinsen und Erträge des Vermögens. Um dieses Vermögen in angemessener Form seinem Zweck zuführen zu können, wird eine rechtsfähige Stiftung errichtet, die von der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Hamburg, verwaltet wird. Bei einer eventuellen Auflösung der Stiftung geht das Vermögen in der Jung-Stiftung auf. Stiftungszweck und Preisverleihung Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist es, die wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Ophthalmologie zu fördern. Der Personenkreis wird auf Ärztinnen und Ärzte beschränkt, die an den Augenkliniken bzw. Abteilungen oder in der augenärztlichen Praxis im Raum der Norddeutschen Augenärzte tätig sind. Eine Veröffentlichung, die durch den Preis ausgezeichnet werden soll, muss eine anerkannte wertvolle wissenschaftliche Leistung darstellen und darf nicht früher als 3 Jahre vor dem Beschluss über die Zuerkennung des Preises erschienen sein. Es können auch in Druck befindliche eigene wissenschaftliche Arbeiten innerhalb der vom Preisrichterkollegium bestimmten Frist beim Schriftführer der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte eingereicht werden. Im Falle, dass keine in den genannten Zeitraum fallende Arbeit mit einem Preis bedacht werden soll, kann die Stiftung auch zur wissenschaftlichen Förderung eines Forschungsvorhabens oder zur Finanzierung für einen wissenschaftlich begründeten Aufenthalt an einer Klinik oder einem Institut in Deutschland oder im Ausland verwendet werden. Ausnahmsweise kann der Preis geteilt werden. Der Preis trägt die Bezeichnung: ”Preis der Norddeutschen augenärztlichen Vereinigung” seit 1985 ”Hans-Sautter-Preis” Er wird alle 2 Jahre anlässlich deren Tagung durch den Schriftführer und den jeweiligen Veranstalter des Kongresses verliehen. Das erste Mal soll dieses 1982 im Rahmen einer akademischen Feier anlässlich des 70. Geburtstages von Prof. Sautter erfolgen, danach auf der 38. Tagung der Nordwestdeutschen augenärztlichen Vereinigung, die 1983 in Göttingen stattfindet. Preisrichterkollegium Die Wertung der infrage kommenden wissenschaftlichen Arbeiten erfolgt durch ein Preisrichterkollegium, das aus 5 Mitgliedern besteht und sich in folgender Weise zu sammensetzt: 1.) Dem Schriftführer der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte (ex offizio) 2.) Dem jeweiligen Veranstalter der Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte. 3.) Einem Direktor einer Universitätsaugenklinik des Raumes der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte. 4.) Einem Chefarzt einer Augenklinik oder Abteilung des Raumes der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte. 5.) Einem Oberarzt oder Abteilungsleiter einer Universitätsaugenklinik des Gebietes der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte. Nach jeder Preisverleihung scheidet von den drei zuletzt genannten einer aus. Zuerst der Oberarzt bzw. Abteilungsleiter der Universitätsaugenklinik (Ziffer 5), sodann der Chefarzt der Augenklinik bzw. der Abteilung (Ziffer 4), zuletzt der Direktor der Universitätsaugenklinik (Ziffer 3). Der Nachfolger wird jeweils aus den Kreisen der unter Ziffer 3-5 zusammengefassten Kollegen gewählt, d. h. die Direktoren der Universitätsaugenkliniken bestimmen einen Nachfolger aus ihrem Kreis, ebenso die Chefärzte von Augenkliniken bzw. Abteilungen, sowie die Oberärzte bzw. Abteilungsleiter der Universitätsaugenkliniken des Raumes der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte. Die Zuerkennung des Preises erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Aufsichtsbehörde Die Stiftung untersteht entsprechend der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung der Staatsaufsicht nach Massgabe des für Stiftungen geltenden Rechts. Aufsichtsbehörde ist der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg/Senatskanzlei. gez. Prof. Dr. Sautter gez. Prof. Dr. Papst Hamburg, 01. Juni 1981 Geänderte Fassung vom 01.06.1996 Prof. Dr. D. v. Domarus |
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